Die Gaulsheimer „Wicke Wacke“

 

 

Wicke Wacke @ YOUTUBE

 

 

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Wicke Wacke …on TOUR / 28.10.-30.10.2011 - 35 Jahre Schalmeienkapelle in Dürmentingen (www.schalmeien-dtg.de)

 

 

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Die Gaulsheimer Wicke Wacke haben ein NEUES Logo (Design by Astrid Baumann)

 

 

Das neue Logo wurde beim Auftritt an der Gaulsheimer Kerb 2011 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

 

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Wicke Wacke …on TOUR / 26.02.2011 beim ICV (Ingelheimer Carneval Verein 1898 e.V.)

 

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Wicke Wacke 2011

 

 

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Wicke Wacke 2010

 

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„Wicke Wacke“ …Die Gaulsheimer Edelsteine, die nicht nur mit Fassung getragen werden können !

 

Eigentlich sind Wicke-Wacke schwere Steine, die gelegentlich am Rheinufer zu finden sind und zwischenzeitlich von Nachbargemeinden liebevoll als Kosename für die Gaulsheimer Bürger Verwendung finden. Sei es wie es sei …..ein idealer Name für eine Gesangsgruppe aus dem Gaulsheimer Carneval Club, die sich mit einem gesunden Maß an Selbstironie bereits im Jahre 1981 gegründet hatte und mit dem 50 jährigen Bestehen des GCC im Jahre 2008 bereits im 28. Jahr auf der närrischen Gaulsheimer Bühne ein fester Bestandteil der Kostümsitzungen ist.

Mit Micha Messer, dem musikalischen Allrounder aus dem zwischenzeitlich aufgelösten „Starlight-Sextett“ aus Gaulsheim war schnell die Grundlage für eine ganz neue Truppe geschaffen, die sich dem karnevalistisch-musikalischen Brauchtum wie bereits die Vorgänger „Junge Sänger“ des Gesangvereins und „Singende Frauen des GCC“ verschrieben hatten.

Von nun an sorgte eine Rhythmusgruppe aus Pianist, Schlagzeug und Bassgitarre für den richtigen Schwung der Sängerinnen und Sänger und es fanden sich zu Beginn zahlreiche begeisterungsfähige Narren mit Stimme, die sich diesem neuen Konzept anschließen wollten.

Das Konzept ist schnell beschrieben: Bekannte Melodien gepaart mit eigenen Texten und Themen aus Gemeinde, Region, ja der ganzen Welt, gemischt mit einer Brise Kokolores, Klamauk und natürlich angepasster Maskerade.

An diesem Konzept hat sich bis zum heutigen Tage eigentlich nichts geändert und der Erfolg der Truppe gibt dem verantwortlichen „Krisenestab“ (Das Team für Themen, Texte und Ablauf) Recht.

Gemeinsam mit dem organisatorischen Kopf der heute 18 köpfigen Gesangsgruppe, Jo Winter, auch einem Mann der ersten Stunde, sorgen in diesem Team Micha Maus, Andreas Werra, Nadine Winter, Astrid Baumann und Micha Messer für spritzige Texte und flüssigen Ablauf der ca. 30 minütigen Show.

Bereits im jeweiligen Oktober einer Session beginnt das Suchen nach Melodien und Themen, die sich mit dem aktuellen Motto in Einklang bringen lassen. Dann beginnt Anfang November die tatsächliche Probearbeit an zwei Tagen in der Woche und dem Anspruch auf dreistimmigen Gesang mit allerlei solistischen Einlagen will Musikus Micha Messer auf jeden Fall gerecht werden.

Seit der Session 80/81 geschieht dies mit ständig wechselnden Themen wie beispielhaft „Schiffstour auf dem Rhein“ – „Hotel Rheinschnoke“ – „Reise um die Welt“ – „Olympia“ – „Europa“ – „Viva Mexico“ – „20. Jahrhundert“ – „1000 und eine Nacht“ – „Las Vegas“ – „Piraten“ – und zuletzt „Afrika“ in der Session 2008, wo sich die Gruppe mit bunten Kostümen und farbenfroher Schminke dem jeweiligen Motto angepasst hat.

 

Natürlich gibt es in der 28 jährigen Geschichte der Gesangsgruppe viele unvergesslichen Momente und Erlebnisse, die jedem Einzelnen in dauerhafter Erinnerung bleiben und für einen echten Zusammenhalt sorgen.

So erinnern wir uns natürlich gerne an den im Wiesbadener Kurhaus stattfindenden „Ball für Bürger und Polizei“ im Jahre 1990, dessen Programm wir mit zwei Gesangseinlagen bereichern durften und als „Dankeschön“ eine tolle Tonaufzeichnung aus dem Tonstudio des Kurhauses mitnehmen durften. Auch hier sind natürlich unserer Texte auf den Anlass abgestimmt worden und fanden hierdurch großen Anklang.

 

Unvergessen bleibt auch ein sog. „Probewochenende“ in einem Bauernhaus in den Vogesen, das allerdings langsam aber sicher zum „Schlemmer- und Gelagewochenende“ mutierte.

Gerne sind wir der Einladung der Schalmeien aus Dürmentingen gefolgt, die zu ihrem 20 jährigen Jubiläum im Jahre 1996 die Gaulsheimer  „Wicke-Wacke“ in ihr Festprogramm aufnehmen wollten. Eine lange gepflegte Freundschaft, die anlässlich der Brunneneinweihung auf dem Marktplatz in Gaulsheim ihren Ursprung fand. Die lustigen Schalmeien, eine Truppe aus der Heimat unseres ehemaligen Mitsängers Hariolf Schmid, hatte in Gaulsheim nur beste Eindrücke hinterlassen.

Auch einer Einladung aller Binger Korporationen, eine Gemeinschaftssitzung im Binger Kongresszentrum mitzugestalten, haben wir gerne angenommen, um auch dort mit unserer Gesangs-Show gemeinsam mit der rheinlandpfälzischen Polizeikapelle den Schlusspunkt zu setzen.

Besuche bei unserem Gastverein in Oberingelheim und die Teilnahme an allen Jubiläumsveranstaltungen des GCC, bis hin zur Teilnahme an der Jubiläums- und Prunksitzung zum 175 jährigen Bestehen des BKV im Januar 2008 im Binger Kongresszentrum rundeten die langjährige Tradition unserer Gesangsgruppe durchaus erfolgreich ab.

Ein weiterer unvergessener Höhepunkt in fast drei Jahrzehnten war die mühevolle aber begeisternde Erstellung einer ersten eigenen CD im Jahre 2003 in der neu eröffneten „Rheinauenhalle“ in Gaulsheim.

Mit ungeheurem technischen Aufwand, der eigens für diese Aufnahmen von unserem „Tonmischer“, Thorsten Molitor, aufgebracht wurde, ist uns damals ein wirklich tolles Erinnerungsstück gelungen.

Zwischenzeitlich gibt es natürlich von fast allen Auftritten Ton- und Bilddokumente, die fleißig gesammelt werden und vielleicht irgendwann einmal zusammen geschnitten werden können.

Bedingt durch zahlreiche Familienfeste, Hochzeiten und Jubiläen hat sich die Gesangsgruppe immer wieder auch mit allerlei kirchlicher und weltlicher Gesangsliteratur befasst und schon manchen Gottesdienst in Gaulsheim und Umgebung mitgestaltet.

Diese Aktivitäten sorgten auch dafür, dass die Neigung zu amerikanischen und afrikanischen Gospels entdeckt und fortan gepflegt wurde.

Gemeinsam mit Pfarrer Piwek ist im GCC Zeltlager im Jahre 2007 die Idee geboren worden, einen Gottesdienst zu Beginn der närrischen Zeit am 11.11. eines Jahres mit Gospelgesang zu begleiten.

Hieraus entstand erstmalig am 11.11.2007 ein gemeinsamer Gottesdienst mit völlig neuem Liedgut  und einmaligen Erfahrungen, die außerhalb der Karnevalsaison zwar eine aufwändige Probearbeit erforderlich machten, aber auch dort von den Zuhörern mit rhythmischem und dankbarem Applaus belohnt wurden.

Alles in Allem Anlass genug, um bei dem Namen Gaulsheimer „Wicke-Wacke“ nicht aus der Fassung zu geraten, aber dennoch einfach mal hinzuhören oder sogar mitzumachen.

Interessierte (besonders junge Männer braucht die Truppe) sollten sich mit Jo Winter oder Micha Messer in Verbindung setzen – Mit Spaß dabei sein….ist alles!!

Kontakte:

Jo Winter:  06721/10786

M. Messer: 06721/16629

 

 

Im Februar 2008

 

 

M.Messer

 

 

Gesangsgruppe Wicke Wacke im Gospelfieber

 

Seit nunmehr 28 Jahren versucht sich die Gaulsheimer Gesangsgruppe mit schmissigen Melodien und anspruchsvollen eigenen Texten in der alljährlichen Kampagne den Besuchern der Familiensitzungen des GCC nachhaltig in Erinnerung zu rufen.

 

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Die intensive Probearbeit in der Zeit von Oktober bis hinein ins neue Jahr wird durch den Zuspruch des Publikums und die überaus positive Resonanz belohnt.

Dass Singen trotz aufwendiger Vorbereitungen und Probearbeit über den Carneval hinaus riesigen Spaß vermitteln kann, erkennt man an den Aktivitäten der sog. „Sommer Wicke-Wacke“.

Erweitert um ein paar ehemalige Mitstreiter und Interessierte entwickelte sich aus den verschiedensten privaten Anlässen bei Feiern in der Pfarrkirche Gaulsheims das Bedürfnis, über das närrische Programm hinaus ein Repertoire für kirchliche Anlässe zu schaffen.

Und was liegt da näher, als sich Stück für Stück auch dem Thema Folklore und vor Allem den „Gospels“ zu nähern.

Bereits im letztjährigen Zeltlager des GCC hatte Pfarrer Piwek die Idee, die Saisoneröffnung in aller Regel am 11.11. eines Jahres wäre doch der geeignete Anlass, mit der Gesangsgruppe Wicke Wacke einen gemeinsamen Gottesdienst zu gestalten – und dies natürlich mit einem hierfür passenden Repertoire an Gospels, das natürlich noch ausbaufähig erschien.

 

Gesagt, getan – die Idee war einfach gut und wir haben uns im Spätsommer an die Probearbeit herangemacht.

Natürlich kommt bei den swingenden Gospelmelodien der Spaß an der Freude nicht zu kurz und nach wenigen Wochen stand ein respektables Programm sogar mit einigen Soloeinlagen.

Selbst die Zuneigung unseres Pfarrers zu afrikanischen Ländern hatte zu der Inspiration geführt, ein afrikanisches Lied namens „Massithi“ zu beschaffen und einzustudieren, was durch die unverkennbare Perkussionsbegleitung von Rafael Winter tatsächlich unter die Haut ging.

Tatsächlich startete der erste gemeinsam gestaltete Gottesdienst pünktlich zur Saisoneröffnung am So., den 11. Nov. 2007 und wie zu erwarten, war die Kirche bis auf die Kinderplätze in den ersten Reihen recht gut besucht.

Von “He´s got the whole world” bis “Happy Day” hatte das musikalische Programm alles zu bieten und begeisterte Zuhörer und Chor gleichermaßen. Von Anfang an begleiteten die Anwesenden die mitreißenden Klänge durch rhythmisches Klatschen, was auch bei uns die Wirkung nicht verfehlte. Der berühmte Funke schien zu elektrisieren.

Beide Pfarrer zeigten sich über den Ablauf dieser Aktion sichtlich zufrieden, vergaßen jedoch nicht, auch in der Predigt mit einem selbstgemalten Bild des verstorbenen Pfarrers Laick an die durchaus bestehenden engen Zusammenhänge zwischen Kirche und Carneval zu erinnern.

Alles in Allem – eine tolle Idee, die in der Umsetzung – so denke ich zumindest – jedem der Beteiligten Spaß vermittelt hat und vielleicht irgendwann unter gleichem Motto wiederholt werden sollte.

 

Michael Messer

 

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